Statistik für den 12.4.08

April 13, 2008

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14. Internationaler Linuxtag in Berlin

April 2, 2008

Berlin (dpa) - Zum 14. Internationalen Linuxtag in Berlin werden vom 28. bis 31. Mai mehr als 10 000 Besucher aus 30 Ländern erwartet.

Die Veranstaltung wolle sich als führende europäische Vermarktungsplattform für das lizenzfreie Computer-Betriebssystem Linux und dessen Anwenderprogramme profilieren, teilte die Berliner Messegesellschaft am Mittwoch mit. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft übernommen, offizieller Sponsor ist das US-Unternehmen Sun Microsystems.

Linux versteht sich als Alternative zu dem Betriebssystem Windows von Microsoft.


Office-Exploit bekannt geworden.

April 1, 2008

Office-Exploit für Powerpoint veröffentlicht

Für eine der im März von Microsoft geschlossenen Sicherheitslücken in seinen Office-Produkten ist Beispiel-Code veröffentlicht worden, der eine präparierte Powerpoint-Datei benutzt.

Wer eine halbwegs aktuelle Fassung von Microsoft Office einsetzt, sollte überprüfen, ob er alle im März von Microsoft bereit gestellten Sicherheits-Updates installiert hat. Für eine der im Security Bulletin MS08-016 behandelten Schwachstellen in MS Office ist inzwischen ein Demo-Exploit öffentlich verfügbar. Mittels einer präparierten Powerpoint-Datei wird in diesem Beispiel zwar nur der Windows-eigene Taschenrechner (calc.exe) gestartet, der Code lässt sich jedoch relativ einfach mit einer echten Schadensroutine modifizieren.

Die Sicherheitslücke betrifft die Office-Versionen 2000, XP und 2003 für Windows sowie MS Office 2004 für Mac. Für Office 2000 ist sie als “kritisch” eingestuft, für die anderen Versionen immerhin als “hoch”. Das Problem dürfte auch nicht auf Powerpoint begrenzt sein - das dient in diesem Fall nur als Vehikel für den Demo-Exploit. Echte Angriffe könnten auch mit anderen Office-Formaten erfolgen.
Beim Öffnen einer derart präparierten Office-Datei wird ein Speicherfehler provoziert, der das Einschleusen und Ausführen beliebigen Codes ermöglicht. Ist der Anwender, der die Datei öffnet, als Benutzer mit Administratorrechten angemeldet, kann ein Angreifer die komplette Kontrolle über den Rechner erlangen.
Als mögliche Angriffsvektoren hat Microsoft Mail-Anhänge und im Web angebotene Dateien skizziert. Es gelten also die bekannten Vorsichtsmaßnahmen: keine Dateien aus unbekannten, nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen und regelmäßig Sicherheits-Updates installieren.
quelle: pcwelt.de

Windows XP: XP Service Pack 3 zum Download freigegeben

März 30, 2008
Microsoft hat eine Vorabversion des Service Pack 3 für Windows XP zum Download freigegeben. Ab sofort dürfen es alle interessierten Anwender testen.

WICHTIGER HINWEIS: Den aktuelleren RC 2 des SP3 für Windows XP finden Sie in dieser Meldung: Windows XP SP3 RC2 zum Download

—-
Bisher stand der Release Candidate des neuesten Service Packs für Windows XP nur einem eingeschränkten Kreis von Betatestern zur Verfügung. Jetzt können alle Windows XP Nutzer das komplette SP3 direkt vom Microsoft Server herunterladen (ca. 336 MB). Das war bisher nur semi-offiziell über www.windowsupdate.com möglich, wenn zuvor ein Registry-Trick angewendet wurde.
Da es sich bei dem Paket noch um eine Vorabversion handelt, sollten Sie es keinesfalls auf einem System installieren, das für den produktiven Einsatz gebraucht wird. Probieren Sie es am besten auf einem Testsystem oder einer virtuellen Maschine aus.
Die finale Version des Service Pack 3 wird irgendwann Anfang 2008 von Microsoft wohl über www.windowsupdate.com und auch als Standalone-Paket über www.microsoft.com/downloads vertrieben.
Im Gegensatz zum SP2 befinden sich recht wenige, tatsächlich neue Funktionen im Paket. Ein für XP neuer Dienst mit dem Namen „Network Access Protection Agent“ ist bereits aus Windows Vista bekannt. Er erlaubt es Administratoren von Windows-Domänen, Sicherheitsrichtlinien für Computer zu definieren, die sich mit dem Netzwerk verbinden möchten. Ein weiterer Vista-Dienst mit dem Namen „Link-Layer Topology Discovery Responder“ wird ebenfalls mit dem Service Pack 3 installiert, allerdings nicht automatisch aktiviert. Dieser Dienst scannt nach Ressourcen für die Netzwerkübersicht.
Eine neue Kommandozeilen-Anwendung Tzchange.EXE soll das hin und herschalten zwischen verschiedenen Zeitzonen erleichtern. Außerdem wurde der Assistent zum Herstellen von Remotedesktopverbindungen ebenfalls aus Vista übernommen.
Alles in Allem bietet das Service Pack 3 auf den ersten Blick zumindest funktional nicht sehr viel Neues. Es handelt sich, zumindest zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich um ein kumulatives Sicherheitsupdate. Die neuen Versionen der Dateien im Windows-Ordner verraten, dass mit dem SP3 eine große Menge an System-Dateien und Dateien von Zusatzanwendungen aktualisiert wurden (zum Beispiel auch der Internet Explorer 7). Somit geht das SP3 konform mit der Tradition der meisten Service Packs (bis auf XP SP2), indem es alle, bis dahin bekannten Lücken stopft, ohne die Funktionalität des Systems stark zu verändern
quelle: pcwelt.de