Mai 25, 2008
Lücken in der IT-Sicherheit werden oft gezielt von Fachkräften gesucht. Hierdurch soll die jeweilige Infrastruktur vor Angriffen Krimineller geschützt werden. Seit der Einführung des sogenannten “Hackerparagrafen” im Mai 2007 machen sich unter Umständen aber auch IT-Spezialisten strafbar, die im Auftrag ihrer Kunden ohne kriminelle Absichten nach solchen Lücken suchen. Wann genau sich ein Nutzer strafbar macht, wenn er Computer-Software zum Aufspüren von Sicherheitsproblemen verwendet, ist mitunter schwer zu ergründen. Aus diesem Grund hat jetzt der Branchenverband Bitkom einen kostenlosen Leitfaden veröffentlicht, der die mit dem § 202c StGB zusammenhängenden Details erläutert. Heruntergeladen werden kann das Dokument unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337_52342.aspx. Darin ist etwa zu lesen, dass das Auslesen der Daten auf dem angegriffenen Rechner als kritisch einzustufen ist, wohingegen Analysen von Software-Abläufen (Debugger, Disassembler) kein Problem darstellen. Zudem gibt das 16-seitige Dokument konkrete Anwendungsbeispiele wie etwa beim Einsatz von Passwort-Crackern oder Portscannern.
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Mai 25, 2008
Panoramabilder bieten einen besonderen Blick auf die Welt. Mit Hilfe eines Roboterarms können jetzt mit normalen Digitalkameras hochauflösende und sehr große Panoramabilder aufgenommen werden. Bezeichnet werden diese Fotos als “Gigapan”, was sich von Gigapixel und Panorama ableitet.
Die Kamera wird in das Roboterarm-Gestell gegeben, das dann das Anfertigen der Aufnahmen übernimmt. Zunächst wird ein zentrales Foto des Motivs geschossen. Anschließend werden 36 horizontale sowie zehn vertikale überlappende Aufnahmen angefertigt, in manchen Fällen auch weniger. Anschließend werden die Bilder per Software ineinander geblendet, woraus sich Panoramen in Gigapixel-Größe, also mit rund 1 000 Megapixel, ergeben. Wer solche digitalen Kunstwerke anfertigt, kann sie kostenlos im Internet bei Gigapan.org veröffentlichen.
Mehrere verschiedene Bauarten des elektronischen Hilfsmittels für Fotografen sind von den Entwicklern, zu denen auch Wissenschaftler von der Carnegie Mellon University in den USA gehören, bereits ausgetüftelt worden. Eine Version für den Endverbraucher ist für ab rund 280 US-Dollar zu haben (www.gigapan.org).
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April 13, 2008
Bei der Deutschen Telekom gibt es einem Pressebericht zufolge seit Tagen Software-Probleme
Wie die «Ruhr Nachrichten» mit Verweis auf Unternehmenskreise schreiben, soll es zu erheblichen Betriebsstörungen im Kundenverkehr und tagelangen Verzögerungen bei Annahme und Ausführung von Aufträgen gekommen sein. Grund für die Panne sei eine neue Software zur Bearbeitung von Kundendaten. Ein Telekom-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa, von einer Panne «kann überhaupt nicht die Rede sein».
Während der «geplanten und kontrollierten Einführung» der neuen Software würden die Kunden-Aufträge per Hand aufgenommen, erklärte er. Bei der Ausführung sei allerdings «nicht auszuschließen», dass es zu Verzögerungen komme. Dieser Vorgang sei keineswegs eine Betriebsstörung.
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April 11, 2008
Inhaber von Urheberrechten haben bald mehr Rechte beim Vorgehen gegen Raubkopierer. Der Bundestag hat jetzt ein neues Gesetz verabschiedet, das den Anspruch der Rechteinhaber auf Auskunft bestätigt. Demnach können die Inhaber der Urheberrechte von Internet-Providern die Herausgabe der Adressen von mutmaßlichen Raubkopierern verlangen. Gegen Software-Piraten kann dadurch in Zukunft ebenso leichter vorgegangen werden wie gegen illegale Anbieter von Musik oder Filmen. In Kraft treten soll das neue Gesetz voraussichtlich im Herbst dieses Jahres. Laut dem Branchenverband Bitkom kann die Anfertigung unerlaubter Privatkopien rechtlich verfolgt werden, auch der gewerbliche Verkauf von illegalen Kopien ist von der neuen Regelung betroffen. In der Praxis werden vermutlich insbesondere professionelle Händler von Raubkopien von der Neuerung betroffen sein. Ebenso können die Inhaber der Urheberrechte Nutzer von Internet-Tauschbörsen belangen. Wie der Verband erklärt, drohen in schweren Fällen Geldstrafen oder sogar Haftstrafen. Gewerbliche Händler von Raubkopien müssen in Extremfällen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen. Zudem kann es zu Schadenersatzforderungen seitens der Musik-, Film- oder Softwareanbieter kommen. Der Beklagte hat dann nicht nur diesen Forderungen nachzukommen, sondern auch beispielsweise die Anwaltskosten zu tragen.
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April 5, 2008
Gegen Stress am Arbeitsplatz soll eine neue Software helfen. Sie wurde entwickelt, um Defizite im beruflichen Umfeld zu entdecken sowie die persönlichen Stärken und Schwächen des Nutzers aufzuzeigen. Hierdurch soll der Anwender dazu in die Lage versetzt werden, Stress im Berufsleben abzubauen. Darüber hinaus wird richtiges Heben von Lasten vermittelt. Und es kann virtuell in die Rolle eines anderen Menschen geschlüpft werden, wie er im Kollegenkreis vorkommen könnte. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Erfahrungen einer mehrfach belasteten Mutter, eines leistungseingeschränkten oder älteren Mitarbeiters zu erleben. Ziel hierbei ist es, Verständnis für die berufliche Situation von Kollegen zu entwickeln.Die Software ist im Rahmen des Projekts “Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit” von Psychologen, Medizinern, Ergonomen und Designern des Instituts für Arbeitswissenschaften der TU Darmstadt und des Instituts für Ergonomie und Design der TU Essen entwickelt worden. Weil sich das Land NRW und die EU finanziell an dem Vorhaben beteiligt haben, kann das Programm kostenlos an Interessenten weitergegeben werden. Herunterzuladen ist es im Internet unter www.vbf.arbeitswissenschaft.de.
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April 3, 2008
Einen Blick auf nackte Sängerinnen wie Rihanna oder Britney Spears versprechen jetzt massenhaft versendete E-Mails. Die in den Nachrichten genannte Internet-Seite (xxxpiedi.it) ist jedoch gefährlich. Denn anstatt einen Film anschauen zu können, laden die Besucher einen Trojaner herunter, der ihren Rechner ausspionieren soll. Betreffzeilen der Nachrichten sind “New Britney P*ssy shot”, “Rihanna exposed”, “Shakira porno clip” oder “Naked Shakira Clip” sowie “Paris gives BJ to Justin Timberlake”. Davor hat jetzt G Data, ein Hersteller von Sicherheits-Software, gewarnt. Die Experten raten, entsprechende E-Mails sofort zu löschen und die ausführbaren Dateien (exe-Dateien) auf keinen Fall von der Web-Seite herunterzuladen oder zu starten.
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April 2, 2008
Mehr als verdoppeln wird sich das Aufkommen unerwünschter Werbe-E-Mails in diesem Jahr. Diese Einschätzung eines Herstellers von Sicherheits-Software für E-Mails basiert auf den Zahlen für das erste Quartal 2008. Durchschnittlich ist der Spam-Anteil in Unternehmen in den ersten drei Monaten des Jahres bereits um mehr als 50 Prozent gestiegen. In einigen Unternehmen beträgt die Steigerungsrate sogar 200 Prozent. Das hat jetzt das Unternehmen Proofpoint berichtet.Gemessen worden sind die Spam-Mengen von Firmen in aller Welt. Dabei hat sich gezeigt, dass es vorübergehend zu einem erhöhten Aufkommen der unerwünschten Werbe-Nachrichten kommt. Innerhalb weniger Stunden kann sich so in Einzelfällen das E-Mail-Aufkommen um 500 Prozent bis 700 Prozent steigern. Manche Computer-Systeme können mit einem solchen Massenandrang elektronischer Nachrichten nicht fertig werden und brechen unter der Last zusammen. Möglich sind derlei Großangriffe vor allem durch sogenannte Botnets. Hierbei handelt es sich um virtuelle Zusammenschlüsse von Hackern heimlich gekaperter Computer. Die eigentlichen Besitzer wissen meist nichts davon, dass ihre Rechner zum massenhaften Versand von Spam-Nachrichten missbraucht werden.
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