MySpace will Internet-Serien ins Fernsehen bringen

April 11, 2008

Das Online-Netzwerk MySpace plant, extra fürs Internet produzierte Serien auch im Fernsehen und auf DVD zu vermarkten. Die Tochterfirma des Medienkonzerns News Corp. kündigte am Freitag eine Kooperation mit der britischen TV-Produktionsfirma ShineReveille International an. Das Unternehmen soll Filminhalte außerhalb der USA vertreiben, berichtete die «New York Times» am Freitag. Die beiden Unternehmen verbindet die persönliche Beziehung ihrer Chefs: Elisabeth Murdoch ist Vorstandsvorsitzende der Shine Group, ihrem Vater Rupert gehört das News-Corp.-Medienimperium.

MySpace ist ein Online-Netzwerk mit 110 Millionen Mitgliedern. Sie können dort eigene Seiten gestalten und miteinander kommunizieren. Zuletzt positionierte sich MySpace verstärkt auch als Inhalte- Anbieter und kündigte unter anderem einen baldigen Einstieg in den Musik-Vertrieb an. In den USA bietet die Plattform derzeit zwei Videoserien online an, weitere sind in Planung. Auch im Ausland gibt es einige Formate.

Videos fürs Internet sind in der Regel deutlich kürzer und weniger aufwendig hergestellt als klassische TV-Sendungen - selbst wenn es sich um Produktionen mit professionellem Anspruch handelt. Der Transfer eines solchen Medienformates ins Fernsehen ist bislang noch nicht gelungen. In Februar erzielte die MySpace-Serie «Quarterlife» bei der Erstausstrahlung im amerikanischen TV-Sender NBC so niedrige Quoten, dass sie nach der ersten Folge abgesetzt wurde.

Die Produktionsfirma Shine sieht das Internet allerdings auch als Chance, den möglichen Erfolg neuer Formate ohne großen Aufwand beim Publikum zu testen. «Es gibt viele Sitcoms, die sich aus einem einzigen Sketch in einer Sendung entwickelt haben», sagte Alex Mahon, Präsident des Shine-Konzerns.


März 30, 2008

| Quelle: VR-Zone
Neues zur Radeon HD 4000 Serie
Informationen bestätigen unsere ehemaligen Exklusiv-Infos

 Vor einigen Wochen konnten wir exklusiv über die Spezifikationen der kommenden Radeon HD 4000 Serie berichten. Im Netz sind nun ähnliche Daten aufgetaucht, die unsere damaligen Informationen weitgehend bestätigen: Die Chips werden im 55nm-Verfahren hergestellt werden, die Karten sollen aller Wahrscheinlichkeit nach im Juni dieses Jahres auf den Markt kommen. Die Preise reichen von rund 59 US-Dollar (HD 4450) bis hin zu 499 US-Dollar (HD 4870 X2)