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Internet-Sicherheit: Neue Viren als Vertrag getarnt

Mai 25, 2008

Als Vertrag tarnt sich eine jetzt neu entdeckte Viren-Masche im Internet. Per E-Mail werden Nachrichten verschickt, die vorgeben, es handele sich bei ihnen beispielsweise um einen Miet- oder Darlehensvertrag. Davor warnt nun eleven, ein Hersteller von IT-Sicherheitslösungen. Im Anhang der Nachrichten befindet sich ein Dokument namens “vertrag.rar”, das in komprimierter Form die Datei “vertrag.exe” enthält. Das zur Datei gehörige Symbol (Icon) sieht dem von Microsoft Word ähnlich, was die Gefahr erhöht, dass Nutzer auf den Trick hereinfallen. Wird die Datei geöffnet, kann der Computer mit dem Virus infiziert werden. Anders als viele Angriffe aus dem Internet ist bei dieser Attacke der Text in gutem Deutsch mit wenigen Fehlern verfasst, was seine Glaubwürdigkeit erhöht. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte sie sofort löschen und auf keinen Fall den Anhang öffnen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, den eigenen Computer immer mit einer aktuellen Sicherheits-Software vor Angriffen aus dem Internet zu schützen.


Kostenloser Leitfaden hilft beim Umgang mit “Hackerparagrafen”

Mai 25, 2008

Lücken in der IT-Sicherheit werden oft gezielt von Fachkräften gesucht. Hierdurch soll die jeweilige Infrastruktur vor Angriffen Krimineller geschützt werden. Seit der Einführung des sogenannten “Hackerparagrafen” im Mai 2007 machen sich unter Umständen aber auch IT-Spezialisten strafbar, die im Auftrag ihrer Kunden ohne kriminelle Absichten nach solchen Lücken suchen. Wann genau sich ein Nutzer strafbar macht, wenn er Computer-Software zum Aufspüren von Sicherheitsproblemen verwendet, ist mitunter schwer zu ergründen. Aus diesem Grund hat jetzt der Branchenverband Bitkom einen kostenlosen Leitfaden veröffentlicht, der die mit dem § 202c StGB zusammenhängenden Details erläutert. Heruntergeladen werden kann das Dokument unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337_52342.aspx. Darin ist etwa zu lesen, dass das Auslesen der Daten auf dem angegriffenen Rechner als kritisch einzustufen ist, wohingegen Analysen von Software-Abläufen (Debugger, Disassembler) kein Problem darstellen. Zudem gibt das 16-seitige Dokument konkrete Anwendungsbeispiele wie etwa beim Einsatz von Passwort-Crackern oder Portscannern.


Nackte Sängerinnen als Lockmittel für Trojaner-Seite

April 3, 2008

Einen Blick auf nackte Sängerinnen wie Rihanna oder Britney Spears versprechen jetzt massenhaft versendete E-Mails. Die in den Nachrichten genannte Internet-Seite (xxxpiedi.it) ist jedoch gefährlich. Denn anstatt einen Film anschauen zu können, laden die Besucher einen Trojaner herunter, der ihren Rechner ausspionieren soll. Betreffzeilen der Nachrichten sind “New Britney P*ssy shot”, “Rihanna exposed”, “Shakira porno clip” oder “Naked Shakira Clip” sowie “Paris gives BJ to Justin Timberlake”. Davor hat jetzt G Data, ein Hersteller von Sicherheits-Software, gewarnt. Die Experten raten, entsprechende E-Mails sofort zu löschen und die ausführbaren Dateien (exe-Dateien) auf keinen Fall von der Web-Seite herunterzuladen oder zu starten.


Digitale Daten komprimieren

April 3, 2008

Große digitale Datenmengen können mit speziellen Programmen komprimiert und bei Bedarf wieder entpackt werden. Für den Versand per E-Mail oder um Speicherplatz zu sparen, kann die Kompression sinnvoll sein. Wie stark die Dateien jeweils schrumpfen, hängt von ihrem Typ ab.Digitale Daten werden auf Datenträgern wie Festplatten oder Speicher-Sticks in einer bestimmten Form abgelegt. Wichtig ist in erster Linie, dass die jeweiligen Dokumente lesbar und für das Betriebssystem auffindbar sind. Beim Speichern wird deshalb nicht in jedem Fall größter Wert darauf gelegt, die Daten auf möglichst wenig Speicherplatz zu verteilen. Sogenannte Kompressionsprogramme sind dazu in der Lage, die Daten in kürzerer Form darzustellen, wodurch sich die Dateigröße reduziert. Bei der Rückwandlung wird der Originalzustand wieder hergestellt, sofern es sich um eine verlustfreie Kompression handelt.Gängige Formate sind etwa zip, gzip oder rar. Meist ist die Dateiendung identisch mit der Bezeichnung des Formattyps, bei gzip enden die Dateien jedoch auf “.gz”. Mit Programmen wie WinRar, WinZip oder PKZip, von denen viele kostenlos über das Internet erhältlich sind, können Daten komprimiert werden. Moderne Windows-Installationen verfügen meist über ein solches Datenkompressionsprogramm; häufig ist dies Winzip.Office-Dokumente wie Tabellen oder reine Textdateien lassen sich normalerweise recht stark komprimieren; eine Verkleinerung um 40 Prozent und mehr ist oftmals möglich. Enthält aber beispielsweise ein Word-Dokument oder eine PowerPoint-Präsentation viele Bilder oder Grafiken, ist das Resultat häufig nicht besonders überwältigend. Die komprimierte Datei ist in solchen Fällen nur wenige Prozent kleiner als das Original, weil sich Grafiken und Bilder kaum komprimieren lassen. Dies gilt insbesondere für das häufig genutzte jpg-Format. Da es sich hierbei ohnehin schon um ein komprimiertes Bildformat handelt, können die Kompressionsprogramme die Daten nicht noch “enger” packen. Anders stellt sich die Lage bei unkomprimierten Bild-Dokumenten mit der Dateiendung “bmp” oder “tif” dar. Hier lässt sich durch die Kompression einiges an Platz gewinnen.Insbesondere dann, wenn mehrere Dateien als E-Mail-Anhänge verschickt werden sollen, empfiehlt es sich dennoch, sie in ein Kompressions-Archiv zu packen. Sie werden zwar unter Umständen nur minimal verkleinert. Aber sämtliche Dateien bilden eine Einheit und werden als einzelner Anhang verschickt. Dadurch ist es für den Empfänger einfacher, weil er nicht jede Datei einzeln auf seine Festplatte speichern muss. Er legt einfach das Archiv ab und macht die Komprimierung der Dateien rückgängig. Voraussetzung ist allerdings, dass er ein Kompressionsprogramm auf seinem Rechner installiert hat, das die jeweiligen Archive entpacken kann.


Fast jeder dritte Deutsche nutzt Internet am Arbeitsplatz

April 3, 2008

Fast jeder dritte Deutsche nutzt das Internet am Arbeitsplatz. Die Quote von 30 Prozent der Arbeitgeber, die ihren Angestellten Computer mit Internet-Anschluss zur Verfügung stellen, war in Deutschland noch nie so hoch. Gemessen am internationalen Vergleich soll der Wert aber nur gutes Mittelmaß sein. Das hat jetzt der Branchenverband Bitkom mitgeteilt. Für das laufende Jahr erwartet er einen Anstieg der Internet-Nutzung im beruflichen Umfeld auf 33 Prozent. Damit ist das Web hierzulande aus vielen Geschäftsbereichen nicht mehr wegzudenken. Viele Angestellte nutzen den Web-Zugang in der Firma jedoch auch für private Zwecke. Sie sollten sich jedoch stets bewusst sein, dass dies im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung oder gar zur Entlassung führen kann. Ob der dienstliche Anschluss auch für Privates verwendet werden darf, entscheidet allein der Arbeitgeber. Untersagt er den privaten Gebrauch, können sich die Mitarbeiter dagegen nicht zur Wehr setzen