Internet-Sicherheit: Neue Viren als Vertrag getarnt

Mai 25, 2008

Als Vertrag tarnt sich eine jetzt neu entdeckte Viren-Masche im Internet. Per E-Mail werden Nachrichten verschickt, die vorgeben, es handele sich bei ihnen beispielsweise um einen Miet- oder Darlehensvertrag. Davor warnt nun eleven, ein Hersteller von IT-Sicherheitslösungen. Im Anhang der Nachrichten befindet sich ein Dokument namens “vertrag.rar”, das in komprimierter Form die Datei “vertrag.exe” enthält. Das zur Datei gehörige Symbol (Icon) sieht dem von Microsoft Word ähnlich, was die Gefahr erhöht, dass Nutzer auf den Trick hereinfallen. Wird die Datei geöffnet, kann der Computer mit dem Virus infiziert werden. Anders als viele Angriffe aus dem Internet ist bei dieser Attacke der Text in gutem Deutsch mit wenigen Fehlern verfasst, was seine Glaubwürdigkeit erhöht. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte sie sofort löschen und auf keinen Fall den Anhang öffnen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, den eigenen Computer immer mit einer aktuellen Sicherheits-Software vor Angriffen aus dem Internet zu schützen.


Individuelles Psycho-Training im Internet

Mai 25, 2008

Individuelles Psycho-Training per Internet wird von immer mehr Arbeitnehmern in Anspruch genommen. Einer der Gründe ist der steigende Druck im Berufsleben. Um den Anforderungen im Job gerecht zu werden, lassen sich viele Angestellte von professionellen Fachkräften auf die Sprünge helfen. Dadurch lernen sie, ihre persönlichen Stärken und Schwächen im Berufsleben zu erkennen und für sich zu nutzen.

Bei den im Web angebotenen und als “Coaching” bezeichneten Maßnahmen werden zwei verschiedene Wege beschritten. Laut der Zeitschrift “PiD Psychotherapie im Dialog” verweisen einerseits etliche Angebote auf Online-Quellen wie Berufsverbände oder aktuelle Forschungsprojekte. Andererseits gibt es im Internet aktives Coaching. Hierbei reicht das Spektrum von der Nutzung von Online-Jobbörsen über Potenzialanalysen von Mitarbeitern bis hin zu einer Zusammenarbeit in virtuellen Teams.

Ein seriöser Ansprechpartner ist die Deutsche Gesellschaft für Coaching. Mit der Forschungsstelle Coaching-Gutachten wird das Ziel verfolgt, auf dem derzeit unübersichtlichen Markt Transparenz zu schaffen. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist in Sachen Coaching aktiv. Es hat ein Projekt zur Kompetenzentwicklung für die Arbeit in virtuellen Unternehmen gefördert.


Legale Musik-Downloads erreichen neue Rekordmarke

April 11, 2008

Der Verkauf von Musik über das Internet hat im ersten Quartal in Deutschland eine neue Höchstmarke erreicht: Heruntergeladen wurden 11,3 Millionen «digitale Produkte» - 10,3 Millionen einzelne Songs sowie eine Million Pakete mit mehreren Liedern.

Das ist ein Plus von 38,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresabschnitt, berichtete das Marktforschungsunternehmen Media Control GfK International am Donnerstag in Baden-Baden. Der Umsatz stieg um 45,2 Prozent auf 20,4 Millionen Euro. Erfolgreichster Einzeltitel war «Bleeding Love» von Leona Lewis, «Back to Black» von Amy Winehouse war das bestverkaufte Album.

Der Verkauf von Tonträgern wie CDs ging dagegen weiter zurück. Die Menge der verkauften CDs sank um 9,4 Prozent, der Umsatz fiel um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Absolute Zahlen geben die Marktforscher nicht heraus.

Im vergangenen Jahr erlöste die Branche in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Musikindustrie mit CDs, Musikvideos, Downloads und mobilen Angeboten 1,65 Milliarden Euro. CDs waren mit einem Umsatzanteil von 81 Prozent nach wie vor der wichtigste Posten.


MySpace will Internet-Serien ins Fernsehen bringen

April 11, 2008

Das Online-Netzwerk MySpace plant, extra fürs Internet produzierte Serien auch im Fernsehen und auf DVD zu vermarkten. Die Tochterfirma des Medienkonzerns News Corp. kündigte am Freitag eine Kooperation mit der britischen TV-Produktionsfirma ShineReveille International an. Das Unternehmen soll Filminhalte außerhalb der USA vertreiben, berichtete die «New York Times» am Freitag. Die beiden Unternehmen verbindet die persönliche Beziehung ihrer Chefs: Elisabeth Murdoch ist Vorstandsvorsitzende der Shine Group, ihrem Vater Rupert gehört das News-Corp.-Medienimperium.

MySpace ist ein Online-Netzwerk mit 110 Millionen Mitgliedern. Sie können dort eigene Seiten gestalten und miteinander kommunizieren. Zuletzt positionierte sich MySpace verstärkt auch als Inhalte- Anbieter und kündigte unter anderem einen baldigen Einstieg in den Musik-Vertrieb an. In den USA bietet die Plattform derzeit zwei Videoserien online an, weitere sind in Planung. Auch im Ausland gibt es einige Formate.

Videos fürs Internet sind in der Regel deutlich kürzer und weniger aufwendig hergestellt als klassische TV-Sendungen - selbst wenn es sich um Produktionen mit professionellem Anspruch handelt. Der Transfer eines solchen Medienformates ins Fernsehen ist bislang noch nicht gelungen. In Februar erzielte die MySpace-Serie «Quarterlife» bei der Erstausstrahlung im amerikanischen TV-Sender NBC so niedrige Quoten, dass sie nach der ersten Folge abgesetzt wurde.

Die Produktionsfirma Shine sieht das Internet allerdings auch als Chance, den möglichen Erfolg neuer Formate ohne großen Aufwand beim Publikum zu testen. «Es gibt viele Sitcoms, die sich aus einem einzigen Sketch in einer Sendung entwickelt haben», sagte Alex Mahon, Präsident des Shine-Konzerns.


Tibet-Konflikt wirkt sich auf Software-Sicherheit aus

April 11, 2008

Auf die Software-Sicherheit von Microsoft-Produkten wirkt sich der Tibet-Konflikt aus. Bei Cyber-Angriffen auf Pro-Tibet-Gruppen nutzen die Hacker häufig Sicherheitslücken in Office-Anwendungen des Software-Giganten. Darauf will das Unternehmen jetzt offenbar mit Updates für die Suites 2006 und 2007 reagieren.Bereits ab 2006 sind Attacken auf die Microsoft-Anwendungen erfolgt. Seit der Eskalation des Konflikts im besetzten Tibet mehren sich die über diese Software ausgeführten Angriffe auf Organisationen, die sich für das asiatische Volk einsetzen. Viele der Online-Attacken scheinen ihren Ursprung in China zu haben. Das hat jetzt das Magazin “Wired” berichtet.


Internet-Werbemarkt mit starkem Plus

April 8, 2008

Mit einem starken Plus ist der deutsche Internet-Werbemarkt in das Jahr 2008 gestartet. Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Umsätze auf 305 Millionen Euro gestiegen, was einem Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das hat jetzt der Branchenverband Bitkom mitgeteilt. Auf Internet-Seiten wird mit unterschiedlichen Mitteln geworben. Zu den Werbeformaten gehören Beispielsweise Banner, Pop-Ups (sich öffnende Zusatzfenster), kurze Werbefilme oder gesponserte Seiten.


Telekommunikation im März billiger

April 5, 2008

Um 2,9 Prozent gesunken sind die Preise für Telekommunikation im März 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Demnach sind Mobilfunk, Festnetztelefonate und Internet-Verbindungen aus der Sicht der Privathaushalte deutlich günstiger geworden. Auch in Bezug auf den Februar 2008 liegen die Preise niedriger, sie sind um 0,2 Prozent gefallen. Das hat jetzt das Statistische Bundesamt berichtet


Hacker-Angriffe auf namhafte Web-Seiten gehen weiter

April 3, 2008

Immer mehr namhafte Web-Seiten werden von Hackern attackiert. Seit März 2008 läuft eine verstärkte Angriffswelle. Inzwischen sollen laut dem bulgarischen Sicherheitsexperten Dancho Danchev mehr als eine Million Online-Auftritte betroffen sein. In seinem Blog berichtet er darüber, dass zum Beispiel die Portale von Walmart, ABC News und USA Today gehackt worden seien. Zwar haben die Kriminellen die Server nicht angegriffen. Aber sie haben Schlupflöcher in der Programmierung der Seiten ausgenutzt. Durch diese Sicherheitslücken konnten sie schädliche Codes in Suchmasken-Seiten einspielen. Verwendet ein Besucher eines infizierten Internet-Auftrittes dessen Suchfunktion, gelangt er über die Trefferliste auf eine externe Seite. Von dort aus könnte sein Rechner mit Schad-Software, sogenannter Malware, infiziert werden. Der Anwender kann kaum erkennen, ob er sich auf einer solchen gefälschten und gefährlichen Internet-Seite befindet. Zur Sicherheit sollte keiner Aufforderung zum Herunterladen oder Installieren von Programmen Folge geleistet werden. Außerdem ist darauf zu achten, nicht nur den Virenschutz aktuell zu halten, sondern zusätzlich Software zum Aufspüren von Trojanern auf dem PC zu installieren.


Fast jeder dritte Deutsche nutzt Internet am Arbeitsplatz

April 3, 2008

Fast jeder dritte Deutsche nutzt das Internet am Arbeitsplatz. Die Quote von 30 Prozent der Arbeitgeber, die ihren Angestellten Computer mit Internet-Anschluss zur Verfügung stellen, war in Deutschland noch nie so hoch. Gemessen am internationalen Vergleich soll der Wert aber nur gutes Mittelmaß sein. Das hat jetzt der Branchenverband Bitkom mitgeteilt. Für das laufende Jahr erwartet er einen Anstieg der Internet-Nutzung im beruflichen Umfeld auf 33 Prozent. Damit ist das Web hierzulande aus vielen Geschäftsbereichen nicht mehr wegzudenken. Viele Angestellte nutzen den Web-Zugang in der Firma jedoch auch für private Zwecke. Sie sollten sich jedoch stets bewusst sein, dass dies im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung oder gar zur Entlassung führen kann. Ob der dienstliche Anschluss auch für Privates verwendet werden darf, entscheidet allein der Arbeitgeber. Untersagt er den privaten Gebrauch, können sich die Mitarbeiter dagegen nicht zur Wehr setzen