US-Chiphersteller AMD vor massivem Jobabbau - Umsatz unter Plan

April 8, 2008

Der verlustreiche US-Chiphersteller AMD streicht zehn Prozent seiner Stellen und erwartet weniger Umsatz als geplant. Der Abbau von etwa 1650 der insgesamt mehr als 16 000 Jobs solle bis zum Ende des dritten Quartals erfolgen, teilte der Intel-Konkurrent am Montagabend in Sunnyvale (Kalifornien) mit. Die Höhe der dadurch anfallen Kosten stehe noch nicht fest. Nach bisherigen Plänen wollte AMD im dritten Quartal operativ wieder schwarze Zahlen schreiben.

voraussichtlich ein Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar (0,95 Mrd Euro) erzielt worden, das sind 15 Prozent weniger als im Schlussquartal 2007. Erwartet hatte Advanced Micro Devices (AMD) dagegen lediglich einen saisonal üblichen etwa halb so starken Rückgang. Der Konzern will die Ergebnisse für die ersten drei Monate am 17. April vorlegen.

AMD hatte zuletzt auch mit Lieferverzögerungen zu kämpfen. Der überteuerte Kauf des Grafikchip-Spezialisten ATI riss überdies Milliarden-Löcher in die Bilanz. Im Kerngeschäft mit PC-Prozessoren schaffte es AMD aber wieder in die schwarzen Zahlen.

AMD betreibt eine seiner Hauptfertigungen in Dresden. Mit dem Marktgiganten Intel liefert sich der weit kleinere AMD-Konzern einen Wettlauf um neue, immer leistungsfähigere Prozessoren mit mehreren Rechenkernen.


AMD Phenom X3: Intel behauptet Triple-Core ist ein Zufallsprodukt

April 7, 2008

AMD Phenom X3: Intel behauptet Triple-Core ist ein Zufallsprodukt

Der Triple-Core ist nicht als solcher entwickelt worden, sondern besitzt entweder eine defekte oder abgeschaltete vierte Core

Mit dieser Äußerung, die im Original auf Fudzilla nachzulesen ist, schiesst Intel gegen AMD. Als Grund werden OEMs genannt, die den Phenom X3 in höchsten Tönen loben und entsprechend anpreisen. Darauf reagiert der Markt mit entsprechenden Bestellungen, so dass Intel reagieren muss.

Intel stützt sich bei seiner These auch auf einen Vergleich, den sie im letzten Jahr auf der Systems 2007 anstellten. Dort wurde vermutlich ein X3 simuliert und unterlag rechnerisch den Pentium E Modellen (E6xxx). Bisher wissen wir aber nur, dass es einen realen Vergleich zwischen einem Phenom X3 8600 und dem kommenden E7300 gab (Vergleichstest Phenom X3 8600 und Core 2 Duo E7300). Dort unterlag AMDs Triple-Core in den meisten Tests.

quelle: pcgameshardware.de

IDF Shanghai 2008: Nehalem + Notebook = Calpella

April 7, 2008

IDF Shanghai 2008: Nehalem + Notebook = Calpella

Im Rahmen des Shanghai-Frühlings-IDF gab Intel auf einer der Eröffnungsreden auch Details zum Nachfolger der gerade anrollenden Montevina-Notebook-Plattform (Centrino 2) bekannt. Calpella soll die rund um den Nehalem aufgebaute Plattform heißen.
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Nehalem und Larrabee (?) im Notebook: Intels Calpella-Plattform für 2009 (Bild:  Intel)
Neben einem Nehalem-basierten Prozessor sollen Calpella-Notebooks vor allem über einen neuen Chipsatz (unter anderem nötig aufgrund des integrierten Speichercontrollers im Nehalem), Wi-Max, Wi-Fi, Lan und auch Turbo-Memory in jeweils im Vergleich zur Vorgängerplattform, dem aktuellen Montevina, aktualisierter Version verfügen.

Die ersten Grafikkerne werden in den Auburndale genannten Dualcore-CPUs - Quadcores laufen unter dem Namen Clarksfield - ebenfalls integriert sein - wir bleiben gespannt, ob diese bereits auf den Larrabee-Kernen basieren wird. Als Southbridge soll Ibexpeak in einer Mobile-Version zum Einsatz kommen.