April 13, 2008
Der Festnetzanbieter Arcor droht Nutzern eines Billigtarifs (Flatrate) mit Kündigung, wenn sie zu viel telefonieren.
Laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» verschickt das Unternehmen mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt Briefe an Kunden mit der Auslands-Flatrate «International flat 1», wenn diese 50 Stunden im Monat telefonieren, also ungefähr zwei Stunden am Tag. In dem Brief fordere Arcor die Kunden auf, weniger zu telefonieren oder die Flatrate zu kündigen.
Ein Arcor-Sprecher verteidigte das Vorgehen gegenüber der Zeitung: Arcor erlaube den Kunden seiner Flatrates nur, privat zu telefonieren. «In der Vergangenheit haben wir immer wieder Missbrauch festgestellt», sagte der Sprecher. In solchen Fällen habe Arcor das Recht, die Flatrate zu kündigen.
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April 13, 2008
Kamera-Handys der Oberklasse mit fünf und drei Megapixel können unter guten Bedingungen durchaus brauchbare Aufnahmen zustande bringen. Welche aktuellen Modelle die besten sind, hat jetzt das Fach-Magazin “Connect” überprüft.Gegeneinander angetreten sind insgesamt zwölf Geräte, von denen sieben mit fünf Megapixel ausgestattet sind und fünf mit drei Megapixel. Die Preisspanne reicht von rund 300 Euro bis knapp 770 Euro. Der Unterschied in der Auflösung ist beim Test nicht so stark ins Gewicht gefallen, wie man zunächst annehmen mag. Denn oft liegt die tatsächliche Auflösung unter dem nominell angegebenen Wert. Als Sieger ist das “K850i” von Sony Ericsson aus dem Test hervorgegangen. Autofokus und Xenon-Blitz machen das Gerät leistungsstark, die Auflösung beträgt fünf Megapixel. Allerdings fehlt bei diesem Foto-Handy ein optischer Zoom, um die Motive näher heranzuholen. Als einfach und komfortabel haben die Tester die Bedienung eingestuft. Für rund 600 Euro ist dieses Modell im Fachhandel zu haben.Für den zweiten Platz hat sich das “N82″ von Nokia qualifiziert. Es kommt mit fünf Megapixel Auflösung daher, verfügt über eine Autofokus-Funktion und einen starken Blitz. Sogar Objekte in vier Metern Entfernung kann dieser ausleuchten. Allerdings fehlt wie beim erstplatzierten Modell ein optischer Zoom. Preislich liegt das “N82″ bei rund 540 Euro.Als einziges Kamera-Handy im gesamten Testfeld verfügt das drittplatzierte “SGH-G800″ von Samsung über einen - sogar dreifachen - optischen Zoom, auch ein Autofokus ist mit an Bord. Da der Zoom mechanisch arbeitet, braucht er viel Platz, weshalb das Handy weniger schlank ist als andere Modelle. Nicht besonders überzeugen konnte der Xenon-Blitz des Samsung-Handys, weil er nicht sonderlich weit gereicht hat. Für etwa 550 Euro ist dieses Gerät zu haben. Am wenigsten überzeugen konnte das “SGH-U700″ von Samsung. Das schmale Slider-Gerät hat im Test die Icons auf dem Display in verschiedenen Richtungen angeordnet. Es konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob es quer oder im Hochformat gehalten worden ist. Die Bildqualität des Drei-Megapixel-Handys ist zwar nicht schlecht, aber sie ist hinter derjenigen der Modelle mit höherer Auflösung zurückgeblieben. Eine Autofokus-Funktion ist integriert, zum Ausleuchten von Objekten dient ein Fotolicht (LED). Der Preis dieses zwar bei den Käufern beliebten, als Foto-Handy aber keine übermäßig überzeugende Figur machenden Geräts liegt bei circa 430 Euro. Als Fazit aus ihrer Überprüfung empfehlen die Tester den Käufern von Kamera-Handys, sich für ein Modell mit mindestens drei Megapixel Auflösung zu entscheiden. Weil die Bildqualität aber bei den meisten Geräten kaum schlechter ist als bei den größeren Fünf-Megapixel-Handys, muss der Kauf eines solchen “Pixelriesen” nicht unbedingt sein. Zumal die “Großen” teils erheblich teurer sind. Die in einigen Kameras verwendeten LEDs können einen echten Blitz nicht ersetzen. Deshalb ist Modellen mit “richtigem” Blitz der Vorzug zu geben
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April 8, 2008
Keine Handy-Telefonate wird es an Bord von Flugzeugen der Lufthansa und von Air Berlin geben. Obwohl die EU-Kommission einheitlichen Regeln für Telefonate mit Mobiltelefonen in Flugzeugen zugestimmt hat, wollen die beiden Fluggesellschaften den Service nicht anbieten. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass viele Fluggäste ein ruhiges Reisen schätzen und lieber nicht durch Handy-Gespräche ihrer Mitreisenden belästigt werden möchten. Zumindest hätten das Umfragen gezeigt. Neben den beiden deutschen Airlines sind offenbar auch British Airways und die österreichische Austrian Airlines-Gruppe von möglichen Handy-Telefonaten an Bord ihrer Flugzeuge nicht angetan. Derweil testet die Air France bereits die technischen Möglichkeiten. Das hat jetzt das Magazin “Silicon.de” berichtet.
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April 6, 2008
Wie eine Studie des Marktforscherinstituts iSuppli hervorgebracht hat, sind Besitzer des iPhones, zumindest in den USA, recht faul, wenn es ums eigentliche Telefonieren geht. Demnach nutzen lediglich 46,7 Prozent der Apple-Handy-Kunden die Möglichkeit mit diesem zu telefonieren.
Viel mehr sind die Nutzer an den Zusatzfunktionen, wie den Musik- und Internetdiensten, interessiert. Vielleicht ist dies ein erstes Anzeichen dafür, wohin der Handymarkt in Zukunft steuert.
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April 3, 2008
Bonn (dpa) - Die Telekom senkt in einer mehrwöchigen Aktion drastisch die Preise für das Apple-Handy iPhone auf teilweise nur noch 99 Euro. Das Angebot gilt vom 7. April bis zum 30. Juni nur für die iPhone-Version mit 8 Gigabyte Speichervolumen
Diese hat bislang in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag 399 Euro kostet, wie die Telekom am Donnerstag mitteilte. Den niedrigsten Preis von 99 Euro zahlt der Neukunde aber nur, wenn er die teuerste Tarifvariante Complete XL bucht, die mit 89 Euro monatlich zu Buche schlägt. Je nach bestelltem Tarif verteuert sich der iPhone-Kauf in 50-Euro- Schritten.
Zugleich führt T-Mobile einen neuen, vierten iPhone-Tarif ein: Complete S für 29 Euro. Mit diesem Tarif kostet das iPhone im Rahmen der Aktion 249 Euro. Im Gegensatz zu den anderen Tarifvarianten, die bei 49 Euro monatlich anfangen, hat die Minimal-Version allerdings keine Flatrate für das Internet-Surfen. Das iPhone mit 16 Gigabyte Speicher kostet unverändert 499 Euro.
Dem iPhone mit seiner Steuerung über einen berührungsempfindlichen Bildschirm kommt viel Aufmerksamkeit zu, weil es als wegweisend für die Entwicklung der Branche gilt. Apple sicherte sich auch als erster Handy-Hersteller eine Umsatzbeteiligung bei den Mobilfunk-Anbietern.
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