Microsoft stellt Internet Explorer 8 in Deutsch zur Verfügung

April 8, 2008

Microsoft hat seinen neuen Web-Browser Internet Explorer 8 in einer Vorabversion (Beta) für Entwickler nun auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Über neue Funktionen wie WebSlices können Nutzer schneller auf bestimmte Inhalte zugreifen.

Damit reagiere Microsoft auf die stark veränderten Nutzungsgewohnheiten der Anwender im Web 2.0, sagte Daniel Melanchton von Microsoft am Montagabend in Hamburg. Zudem soll die neue Version Webstandards besser unterstützen und Partnern frühzeitig die Möglichkeit geben, eigene Anwendungen zu entwickeln.

WebSlices sind Ausschnitte aus Websites, die auch von anderen Websites aus über einen Link in der Favoritenliste sofort abrufbar sind. So lässt sich zum Beispiel eine laufende Auktion bei eBay jederzeit über einen Klick einsehen oder beobachten, welche Xing- Mitglieder das eigene Profil besucht haben. Der Versandhändler Otto will auf seinen Sites künftig über den Internet Explorer eine «Activity» anbieten, mit der von jeder beliebigen Internet-Site die Suche nach bestimmten Waren des Handelshauses über eine in der Favoritenleiste abrufbaren Liste heraus verfügbar ist.

Die neue Version des Internet Explorers soll auch allgemeine Web- Standards unterstützen, so dass Entwickler ihre Seiten nicht mehr an verschiedene andere Browser wie Firefox oder Opera anpassen müssen. Nutzer sollen auch künftig besser vor betrügerischen Phishing-Sites geschützt werden: In der Adressleiste hebt der Internet Explorer 8 den tatsächlichen Domain-Namen hervor, so dass sich auf einen Blick erkennen lassen soll, wenn die Internet-Adresse möglicherweise gefälscht ist.


Update für Firefox schließt Sicherheitslücken

März 30, 2008

Heute ist die neue Version von Firefox erschienen. In der Version 2.0.13 werden mehrere Sicherheitslücken geschlossen.

Durch die Sicherheitslücken konnte Schadcode eingeschleust werden oder Seiteninhalte gefälscht werden.

Durch Lücken im Javascript konnten Angreifer schadhaften Code mit vollen Rechten ausführen. Zudem war Cross-Site-Scripting möglich.

Durch eine weitere Lücke konnte der Angreifer per Java-Applets auf alle Ports des Rechners zugreifen.
Sun hatte zwischenzeitlich schon reagiert und Routinen zum Schutz in sein Javascript eingebaut. Nun hat auch Mozilla das Problem beseitigt.

Eine weitere Sicherheitslücke betrifft rahmenlose Popups. Es war möglich das Popup unbemerkt vor den eigentlichen Seiteninhalt zu schieben und somit Logindaten abzufangen und auszuspionieren.

Auch Thunderbird wurde auf Version 2.0.0.13 gepatcht. Seamonkey gibt es in Version 1.1.9. Die Sicherheitslücken sind auch dort vorhanden.

quelle: service-foren.de