Activision Blizzard plant Online-Musik-Plattform

Juli 13, 2008

Die Computerspiele-Firma Activision Blizzard erwägt, mit Musik-Downloads dem Online-Laden iTunes von Apple Konkurrenz zu machen. Für «Guitar Hero», eines der populären Konsolen-Spiele des Unternehmens, sei eine Online-Musikplattform «die natürliche Evolution», sagte der Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, der «Financial Times» (Freitag).

Bei dem Spiel lässt man sich zu bekannten Musik-Hits Grifffolgen anzeigen, die auf einer Plastik- Gitarre nachgespielt werden müssen.

«Ich glaube nicht, dass es viele ernsthafte Alternativen zu iTunes gibt, aber “Guitar Hero” hat bestimmt das Potenzial», sagte Kotick. Über eine Online-Musikplattform könnten sich Spieler während des Spiels von «Guitar Hero» zum Beispiel bestimmte Tonspuren herunterladen. Das Spiel wurde bisher rund 20 Millionen Mal verkauft.

Erst am Donnerstag hatten die Spielesparte des französischen Medienkonzerns Vivendi und der amerikanische Spiele-Verlag Activision die Gründung der gemeinsamen Firma Activision Blizzard abgeschlossen, an der Vivendi mit 54 Prozent beteiligt ist. Mit der Transaktion soll der weltweit größte Anbieter von Online- und Konsolen-Spielen entstehen, sagte Vivendi-Chef Jean-Bernard Levy. Vivendi Games steht unter anderem hinter dem erfolgreichen Online-Spiel «World of Warcraft». Den Aufbau eines Musik-Shops könnte auch erleichtern, dass zum Vivendi-Konzern der Branchenführer Universal Music gehört.


Lesezeichen in Internet-Zugriffsprogrammen verwalten

Juli 13, 2008

m Internet gibt es zahlreiche interessante Web-Seiten zu den unterschiedlichsten Themengebieten. Da sich die Computernutzer nicht alle Online-Auftritte merken können, bieten die meisten Browser über ihre Menüleisten die Möglichkeit, eigene Lieblingsseiten zu markieren und mit einem Lesezeichen zu versehen. Die Adressen werden dann in bestimmten selbst gewählten Kategorien wie beispielsweise “Finanzen” oder “Reisen” abgespeichert. Rasch wird die Liste jedoch zu lang und zu unübersichtlich. Einmal Zeit in die Erstellung einer gut durchdachten Ordnerstruktur zu investieren, lohnt sich.

Die meisten Internet-Zugriffsprogramme verfügen über spezielle Werkzeuge zur Verwaltung der ausgewählten Web-Seiten. Im Firefox verbirgt sich dieser Manager im Menüpunkt “Lesezeichen”. Er ist übersichtlich gegliedert und erinnert in seinem Aussehen stark an den Windows Explorer. Innerhalb des Managers kann der Anwender nach Belieben neue Ordner und Unterordner anlegen, auch Trennstriche zur Abgrenzung von Lesezeichen lassen sich einfügen. Indem ein Lesezeichen oder Ordner markiert und mit der linken Maustaste festgehalten wird, können die Elemente innerhalb der Ordnerstruktur verschoben werden.

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Lesezeichen ruft ein Menü auf, in dem sich unter anderem der Eintrag “Eigenschaften” verbirgt. Hier kann der Anwender Notizen hinterlegen und dem Lesezeichen Schlüsselwörter zuweisen. Diese findet die Suchfunktion des Lesezeichen-Managers, was bei der Verwaltung einer großen Menge an Lesezeichen hilfreich sein kann. Auch der Browser Opera bietet auf sehr ähnlichem Wege nahezu identische Möglichkeiten zur Verwaltung der Lesezeichen.

Im Internet Explorer heißen die Lesezeichen “Favoriten” und sie können ebenfalls geordnet werden, wenn auch weniger komfortabel als in anderen Browsern. Der entsprechende Menüpunkt lässt sich aufrufen, indem auf das Symbol geklickt wird, das ein gelbes Sternchen mit einem grünen Plus zeigt. Das Verwaltungsfenster ist weniger überschaubar als das des Firefox-Browsers. Im Internet Explorer können die einzelnen Lesezeichen und Ordner durch Festhalten mit der linken Maustaste verschoben werden. Ebenso werden per Klick auf die rechte Maustaste die Eigenschaften der Favoriten aktiviert. Wer mag, kann den einzelnen Lesezeichen Tastaturkombinationen quasi als “Kurzwahl” zuweisen. Eine Belegung mit Schlüsselwörtern ist hingegen nicht möglich.

Im Laufe der Zeit steht für den einen oder anderen Nutzer ein Wechsel des Browsers an. Der Export der Lesezeichen ist heute bei keinem der gängigen Programme mehr ein Problem. Beim Import können jedoch Umlaute und Sonderzeichen unter Umständen nicht richtig verarbeitet werden. Der Internet Explorer zeigt dieses Problem nach dem Import der Datensätze aus anderen Browsern vergleichsweise häufig. Wer sich an der ruinierten Schreibweise stört, muss wohl oder übel von Hand die Fehler korrigieren.


Mehr jugendgefährdende Internet-Seiten gemeldet

Juli 13, 2008

Immer mehr Menschen beanstanden jugendgefährdende und illegale Inhalte im Internet. Bei der Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) sind im ersten Halbjahr 2008 bereits 898 Meldungen eingegangen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg um 18 Prozent. Am häufigsten ging es mit 21 Prozent aller Fälle bei den Beschwerden um den Bereich Kinderpornographie. Die FSM arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um kinderpornographische Angebote aus dem Internet zu entfernen


In Europa verdrängen Handys den Festnetzanschluss

Juli 13, 2008

Das Handy verdrängt beim Telefonieren in Europa zunehmend den Festnetzanschluss. Darauf weist jetzt der Branchenverband Bitkom hin. In den EU-Ländern verlassen sich durchschnittlich 24 Prozent der Haushalte ausschließlich auf einen Mobilfunkanschluss. Bei Spitzenreiter Tschechien sind 64 Prozent der Haushalte lediglich mit einem Handy ausgestattet, in Finnland liegt der Anteil bei 61 Prozent. Litauen liegt in der Statistik mit 53 Prozent der Haushalte auf dem dritten Platz. In Deutschland telefonieren dagegen nur elf Prozent ausschließlich mit dem Mobiltelefon.

Aber auch die Deutschen greifen immer häufiger auf das Handy zurück: Während das Gesprächsvolumen im Festnetz im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 169 Millionen Minuten gesunken ist, haben sich die im Mobilfunknetz geführten Gesprächsminuten sprunghaft erhöht. Sie sind um 20 Prozent auf 68 Millionen Minuten gestiegen.


download nachschub

Juli 12, 2008

Napster bietet 6 Millionen DRM-freie Songs an

Mai 25, 2008

Der Online-Musikdienst Napster hat sein Song-Angebot weiter ausgebaut und bietet nun alle sechs Millionen Musikstücke ohne Kopierschutz im MP3-Format an - allerdings vorerst nur in den USA.

Damit lassen sich die Songs auf praktisch jedem Player sowie Apples iPods und iPhones abspielen, sagte Napster-Chef Chris Gorog am Dienstag. Bislang hatte der Abo-Dienst den Großteil seiner Musik im kopiergeschützten Microsoft-Format WMA im Angebot.

Den geplanten Verzicht auf den Kopierschutz (DRM, Digital Rights Management) hatte Napster bereits im vergangenen Januar angekündigt. Abonnenten, die bereits geschützte Songs heruntergeladen haben, können die Stücke jedoch nicht umwandeln. Wann es auch in Deutschland Songs bei Napster ohne Kopierschutz geben wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

Napster konnte mit seinem Abo-Modell trotz Erfolgen an Marktführer Apple und dessen iTunes Music Store bislang nicht heranreichen. Apple verkauft dagegen die meisten Songs noch immer mit Kopierschutz, obgleich Apple-Chef Steve Jobs in Verhandlungen mit der Musikindustrie wiederholt auf einen Verzicht auf den Rechteschutz gedrängt hatte.


Individuelles Psycho-Training im Internet

Mai 25, 2008

Individuelles Psycho-Training per Internet wird von immer mehr Arbeitnehmern in Anspruch genommen. Einer der Gründe ist der steigende Druck im Berufsleben. Um den Anforderungen im Job gerecht zu werden, lassen sich viele Angestellte von professionellen Fachkräften auf die Sprünge helfen. Dadurch lernen sie, ihre persönlichen Stärken und Schwächen im Berufsleben zu erkennen und für sich zu nutzen.

Bei den im Web angebotenen und als “Coaching” bezeichneten Maßnahmen werden zwei verschiedene Wege beschritten. Laut der Zeitschrift “PiD Psychotherapie im Dialog” verweisen einerseits etliche Angebote auf Online-Quellen wie Berufsverbände oder aktuelle Forschungsprojekte. Andererseits gibt es im Internet aktives Coaching. Hierbei reicht das Spektrum von der Nutzung von Online-Jobbörsen über Potenzialanalysen von Mitarbeitern bis hin zu einer Zusammenarbeit in virtuellen Teams.

Ein seriöser Ansprechpartner ist die Deutsche Gesellschaft für Coaching. Mit der Forschungsstelle Coaching-Gutachten wird das Ziel verfolgt, auf dem derzeit unübersichtlichen Markt Transparenz zu schaffen. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist in Sachen Coaching aktiv. Es hat ein Projekt zur Kompetenzentwicklung für die Arbeit in virtuellen Unternehmen gefördert.


Microsoft will mit Rabatten Suchmaschine ankurbeln

Mai 25, 2008

Im Wettlauf mit dem Suchmaschinenriesen Google setzt Microsoft jetzt auf Rabatte: Kunden, die über Microsofts Suchmaschine im Internet Produkte bei bestimmten Händlern finden und kaufen, bekommen künftig einige Prozent des Preises zurückerstattet. Die Rabatte würden aus den Anzeigeneinnahmen finanziert, kündigte Microsoft-Gründer Bill Gates in Redmond an. Microsoft wollte zuletzt mit einer milliardenschweren Übernahme des Internet-Portals Yahoo! Marktführer Google bei Online-Suchanzeigen einholen


Telekom soll eigene Manager ausspioniert haben

Mai 25, 2008

Die Deutsche Telekom hat dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» zufolge mehr als ein Jahr lang Kontakte von Managern und Aufsichtsräten zu Journalisten ausgespäht.

Unter den Projektnamen «Clipper» und «Rheingold» sei es um die «Auswertung mehrerer hunderttausend Festnetz- und Mobilfunk-Verbindungsdatensätze der wichtigsten über die Telekom berichtenden deutschen Journalisten und deren privaten Kontaktpersonen» gegangen, schreibt das Magazin. Dabei beruft sich «Der Spiegel» auf ein dreiseitiges, dem Magazin vorliegendes Schreiben einer Berliner Beratungsfirma an einen Telekom-Juristen.

Die Telekom bestätigte den Bericht am Samstag zumindest in Teilen: «Bei der Deutschen Telekom ist es nach derzeitigen Erkenntnissen in 2005 und nach aktuellen Behauptungen auch in 2006 zu Fällen von missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen», teilte das Unternehmen in Bonn mit. Dabei handele es sich allerdings nicht um die rechtswidrige Nutzung von Gesprächsinhalten. «Ich bin über die Vorwürfe zutiefst erschüttert. Wir nehmen den Vorgang sehr ernst», sagte Telekom-Vorstandschef René Obermann der Mitteilung zufolge. «Wir haben die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und werden sie bei ihren Bemühungen um eine lückenlose Aufklärung unterstützen.»

Im Sommer 2007 sei das Unternehmen aufgrund interner Hinweise bereits einem Einzelfall nachgegangen und habe diesen aufgeklärt. «Am 28. April 2008 wurden dem Vorstand nun neue, wesentlich umfangreichere und noch gewichtigere Vorwürfe durch ein Schreiben eines offenbar an den Vorgängen extern Beteiligten bekannt, der aus der Konzernabteilung Sicherheit heraus beauftragt worden war.»

Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sei auf Anordnung Obermanns am 14. Mai erstattet worden. Weitere Details wollte die Telekom unter Hinweis auf die laufende staatsanwaltschaftliche Prüfung nicht mitteilen. Ein Ermittlungsverfahren gibt es bislang nicht. «Die Deutsche Telekom hat uns ein etwas größeres Paket mit Unterlagen zukommen lassen, verbunden mit der Bitte, sie zu prüfen», sagte der Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft, Friedrich Apostel. Diese Prüfung in Hinblick auf eine mögliche strafrechtliche Relevanz laufe nun.

Der stellvertretende Aufsichtsratschef Lothar Schröder forderte eine schnelle Aufklärung. «Wir haben ein brennendes Interesse daran. Und ich habe den Eindruck, dass auch der Vorstand eine schnelle Aufklärung will», sagte er am Samstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Schröder sitzt als Vertreter der Gewerkschaft ver.di im obersten Gremium des Bonner Konzerns. «Es wäre ein weitreichender Skandal, wenn Manager, Aufsichtsräte und Journalisten bespitzelt worden wären», sagte Schröder. «Im Moment fehlt der Glaube, dass Vorwürfe am Ende als völlig haltlos erweisen könnten.»

Die Telekom berichtete in ihrer Mitteilung, sie habe bereits 2007 weitreichende personelle und organisatorische Veränderungen in der Konzernabteilung Sicherheit vorgenommen. «Die Abteilung wurde komplett umgebaut und mit neuen Kontrollmechanismen personeller und organisatorischer Art aufgestellt.» Die Telekom hatte die Daten von einer externen Firma auswerten lassen, die auf IT-Sicherheit spezialisiert ist. Verantwortlich für die Konzernsicherheit zeigte sich in der fraglichen Zeit der frühere Personalvorstand Heinz Klinkhammer. Anfang 2007 hatte Obermann dann zwischenzeitlich die Verantwortung für den sensiblen Bereich übernommen und zugleich die Richtlinien verschärft, wie ein Sprecher sagte.

Dem «Spiegel»-Bericht zufolge ist derzeit noch nicht absehbar, «was von all den Vorwürfen eines derart gewaltigen Lauschangriffs wirklich den Tatsachen entspricht». Unklar ist auch, ob die Vorgänge nur in die Amtszeit von Obermanns Vorgänger Kai-Uwe Ricke fallen. Dieser war Mitte November 2006 von Obermann abgelöst worden. Dem «Spiegel» zufolge wird in dem Berliner Fax an die Telekom behauptet, dass auch nach November 2006 noch am Projekt «Clipper» gearbeitet worden sei.

Ricke, sagte dem «Spiegel», der Vorstand habe aktiv gegen undichte Stellen im Unternehmen vorgehen wollen. In Absprache mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Klaus Zumwinkel, sei dann die Konzernsicherheit «etliche Male mit entsprechenden Untersuchungen beauftragt» worden. So seien Vorstandsvorlagen mit individuellen geheimen Kürzeln versehen worden, um Informanten zu enttarnen. Bisweilen seien vor Vorstandssitzungen auch gezielt Dokumente mit falschen Informationen verteilt worden, um so feststellen zu können «welche Informationen bei welchen Presseorganen ankommen».

Mit welchen Methoden die aus mehreren hundert Mitarbeitern bestehende Abteilung vorgegangen sei, habe er aber nicht gewusst, wird Ricke weiter zitiert: «Ich habe niemals illegale Aufträge erteilt und erst recht zu keinem Zeitpunkt angeordnet, Telefonverbindungsdaten auszuspähen.»

Der «Spiegel» berichtet, dass dem Schreiben zufolge auch in das Büro eines wichtigen Wirtschaftsjournalisten ein Maulwurf eingeschleust worden sein soll, der über mehrere Monate «direkt an die Konzernsicherheit» der Telekom berichtet habe. Der Chef der externen Sicherheitsfirma habe selbst die Projekte so eingeschätzt: «Die Projekte können selbst im nachrichtendienstlichen Maßstab nur als ungewöhnlich flächendeckend und ausgefeilt bezeichnet werden.» Weitere Spähattacken seien «konkret geplant und beauftragt» gewesen, unter anderem «die Überwachung eines ihrer Anteilseigner mit Hauptsitz in New York», schreibt der «Spiegel» unter Berufung auf das Schreiben an die Telekom.


Arcor droht mit Kündigung von Auslands-Flatrate

April 13, 2008

Der Festnetzanbieter Arcor droht Nutzern eines Billigtarifs (Flatrate) mit Kündigung, wenn sie zu viel telefonieren.

Laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» verschickt das Unternehmen mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt Briefe an Kunden mit der Auslands-Flatrate «International flat 1», wenn diese 50 Stunden im Monat telefonieren, also ungefähr zwei Stunden am Tag. In dem Brief fordere Arcor die Kunden auf, weniger zu telefonieren oder die Flatrate zu kündigen.

Ein Arcor-Sprecher verteidigte das Vorgehen gegenüber der Zeitung: Arcor erlaube den Kunden seiner Flatrates nur, privat zu telefonieren. «In der Vergangenheit haben wir immer wieder Missbrauch festgestellt», sagte der Sprecher. In solchen Fällen habe Arcor das Recht, die Flatrate zu kündigen.